Bild vom Kind

           "Das Kind ist einzigartig, neugierig und wissensdurstig!"

Wir arbeiten nach dem situationsorientiertem Ansatz und möchten in unserem Kindergarten den Kindern eine anregende Lernumgebung schaffen. Dafür bieten wir den Kindern unterschiedliche Räumlichkeiten. Zunächst benennen wir die gruppenübergreifenden Räumlichkeiten.

In der Turnhalle werdenBewegungsbaustellen, verschiedene Kletter-, Balancier-, Hüpf- und Springmöglichkeiten angeboten. Das gruppenübergreifende und spielerische Turnen weckt Freude an der Bewegung.

 

Im Bistro bieten wir ein vollwertiges Frühstück an.

Das Außengebiet bietet den Kindern viele Möglichkeiten sich in frischer Luft zu bewegen, im Sandbereich, auf dem Aussichtsturm, im Schaukelbereich, sowie das Fahren mit den verschiedenen Fahrzeugen.

 

Der Flur bietet Anreize zum sprachlichen Austausch und Rückzugsmöglichkeiten aus dem Gruppenalltag.

 

Das Marienkäferzimmer und das Schneckenzimmer betreuen die Kinder im Alter von 3 - 6 Jahren. Sie haben einen großen Gruppenraum und einen angrenzenden Nebenraum, der variabel eingerichtet ist.

 

Das Blumenzimmer betreut die Kinder im Alter von 2 - 6 Jahren. Auch sie haben einen Gruppenraum + Nebenraum.

 

Das Schmetterlingszimmer betreut Kinder im Alter von 1 - 3 Jahren. Eine altersgemäße Ausstattung kennzeichnet diese beiden Räumen mit Ruhe-, Wickel- und Kreativbereiche.

 

"Ein Tag im Kindergarten"

Aus der Sicht des Kindes

7:00 Uhr

Ab jetzt kann ich in den Kindergarten kommen. Ich suche mir etwas zu spielen. Nun ist es noch sehr                   ruhig und ich kann alle Spielsachen gut ausprobieren. Das "Freispiel" wird nur durch den Morgenkreis                 unterbrochen.

8:15 Uhr  

Nun startet die Frühstückszeit, die bis ca. 11:00 Uhr dauert. Im Bistro erwartet mich ein gesundes,                     vollwertiges Frühstück. Ich darf alleine vom Buffet aussuchen, was ich essen möchte. Es macht Spaß,                 sich mit den Kindern aus den anderen Zimmern zu unterhalten. Ich entscheide, wann ich zum                             Frühstücken gehe.

9:00 Uhr  

Jetzt gehe ich mit allen Kindern in den Morgenkreis. Wir begrüßen uns alle, singen Lieder oder jeder darf             erzählen, was ihn bewegt und wir beten gemeinsam. Zum Schluss sagt uns unser/e Erzieher/in, was                   wir heute alles mitmachen können.

9:15 Uhr  

Nun schaue ich, ob ich im Zimmer etwas spiele, male, bastel oder erforschen möchte. Vielleicht nehme                 ich auch an einem von uns Kindern ausgesuchten Angebot teil, welches ein/e Erzieher/in begleitet.                       Manchmal spiele ich mit Freunden oder mit Kindern aus den anderen Zimmern auf dem Flur. Wenn ich                 turnen möchte, kann ich mit drei Kindern aus meinem Zimmer in unsere Turnhalle. Dort turnen die                       Kinder aus allen Zimmer. Unser/e Erzieher/in achtet darauf, dass jeder von uns Kindern mindestens einmal die Woche für eine Stunde zum Turnen kommt. Die älteren Kinder im Zimmer treffen sich manchmal in der "Pfiffikusgruppe", wo wir unsere selbst gewünschten Themen erforschen, erkunden und erarbeiten. Bei gutem Wetter gehe ich so früh wie möglich nach draußen.

12:00 Uhr

Die ersten Kinder werden schon abgeholt. Meine Mama kommt auch gleich. aber bis sie da ist, darf ich noch mit den anderen Kindern und Erzieher/innen spielen.

Die Kinder, die über den Mittag im Kindergarten bleiben, gehen nun ins Bistro zum Mittagessen.

13:00 - 14:00 Uhr

Nach dem Mittagessen beginnt nun die Ruhephase, wo sich die Kinder vom Kindergarten - morgen ausruhen können.

14:00 Uhr

Auch nachmittags haben wir noch gute Ideen: Wir turnen, forschen, malen, basteln oder gehen nach Draußen.

16:30 Uhr

Der Kindergarten ist aus. Tschüss bis morgen!

 

Situationsorientierter Ansatz

Nach diesem Ansatz wird den Kindern die Möglichkeit gegeben, individuelle Erfahrungen und Erlebnisse zu verarbeiten und zu verstehen, Bedeutsame Fragen zu beantworten und Zusammenhänge zu begreifen, um aus der Bewältigung erlebter Situationen und Ereignisse individuelle soziale Kompetenzen auf- und auszuarbeiten.

 

 

 Portfolioarbeit

Portfolio ist ein Ordner, indem die Kinder eigenverantwortlich ihre Werke abheften. Die Erzieher/innen unterstützen die Kinder durch Lerngeschichten und Foto-Dokumentationen. Diese Form der Bildung- und Entwicklungsdokumentation hat das Ziel, positives Feedback kindgerecht zu vermitteln. das Sichtbarmachen des eigenen Lernerfolgs wirkt als Motor der Entwicklungsförderung. Die Dokumentation zeigt dem Kind, dass es durch reflektiertes, selbstkritisches, aber immer begeistertes Lernen, seine Welt erobern und verändern kann.

 

 

Partizipation

Partizipation bedeutet Teilnahme, Mitwirkung und Verantwortung der Kinder am Alltag. Dieses ist für uns von großer Bedeutung, denn wir sehen jedes Kind als handelndes Individuum, welches Entscheidungen für sich und seine Umgebung tragen kann. Dadurch, dass die Kinder  in einer demokratischen Lebenswelt aufwachsen, erfahren sie eine enorme Wertschätzung ihrer Persönlichkeit. Sie erhalten die Möglichkeit ihre Bedürfnisse, Anliegen, Themen und Sichtweisen darzustellen. Dadurch lernen sie ihren Standpunkt zu verbalisieren, diesen zu vertreten und sich über Dinge zu beschweren ( Beschwerdemanagement ) Auf der anderen Seite lernen sie auch, andere Meinungen zu tolerieren und Kompromisse einzugehen.

 

Pfiffikus - Guppe

Unsere angehenden Schulkinder setzen sich zum Anfang des Kindergartenjahres in der Pfiffikusgruppe zusammen und überlegen gemeinsam, was für Ideen, Wünsche oder Ziele sie in diesem Jahr durchführen und erreichen wollen. Der/die Erzieher/in begleitet die Kinder in ihren Projektüberlegungen und hilft ihnen beim konkretisieren ihre Themen unter der Berücksichtigung der Bildungsvereinbarung NRW.

 

Als Familienzentrum orientieren wir uns an die vorgegebenen Leistungsbereiche

Beratung und Unterstützung von Familien

Unser Familienzentrum:

  • verfügt über ein aktuelles Verzeichnis von Beratungs- und Therapiemöglichkeiten sowie von Gesundheits- und  Bewegungsförderung     
  • ist spezialisiert auf Fragen der interkulturellen Öffnung
  • vermittelt Eltern-Kind-Gruppen (Loslösegruppen, Spielgruppen) für Familien mit Unter-3-jährigen Kindern
  • vermittelt bei Bedarf die Hilfe durch eine Familienberatungsstelle
  • bietet in Zusammenarbeit mit Fachkräften der Caritasberatungsstelle eine Erziehungs- oder Familienberatung in einer offenen Sprechstunde an
  • wendet ein anerkanntes Verfahren der Entwicklungsbeobachtung von Kindern an (Portfolio)
  • sorgt dafür, dass eine aufsuchende Elternarbeit durchgeführt wird (Hausbesuche vor der Aufnahme)
  • verfügt über Fachkräfte in den Bereichen Gesundheit, Bewegung, Kinderschutz

Familienbildung und Erziehungspartnerschaft

Unser Familienzentrum:

  • verfügt über ein aktuelles Verzeichnis der Eltern- und Familienbildung (VHS, JFB, Bücherei, Grundschule Gescher Dyk)
  • organisiert Kurse zur Stärkung der Erzeihungskompetenz nach Bedarf
  • organisiert ein offenes Elterncafe in beiden Verbundeinrichtungen
  • organisiert Elternveranstaltungen zu pädagogisch wichtigen Themen
  • organisiert interkulturell ausgerichtete Veranstaltungen und Aktivitäten
  • ermöglicht Eltern die Teilnahme an Kreativangeboten, Sportangeboten, gemeinsame Kochabende, ect.
  • ermöglciht Eltern selbstorganisierte Aktivitäten in den Räumen des Famielienzentrums
  • organisiert Kurse zur Bewegungsförderung (DJK)

Kindertagespflege

Unser Familienzentrum

  • verfügt über schriftlcihe Informationen zum Thema "Kindertagespflege" und legt diese aus
  • verfügt über Wege zu Vermittlung an Tageseltern
  • organisiert Informationsveranstaltungen zum Thema "Kindertagespflege"
  • verfügt über Fachkräfte im Bereich der Kindertagespflege
  • hält eine aktuelle Angebotsliste zur Kindertagespflege bereit und legt diese an verschiedenen Orten der Stadt aus
  • pflegt Kontakte zu Tageseltern der Einrichtung und verfügt über Informationen der Qualifizierzung von Tageseltern
  • orgnaisiert die Vermittlung von Kindertagespflegepersonen in Zusammenarbeit mit dem "Sozialdienst katholischer Frauen"
  • ermöglicht einzelnen Tageseltern die Nutzung von Räumen außerhalb und während der Öffnungszeiten
  • verfügt in Kooperation mit dem "Sozialdienst katholischer Frauen" über Möglichkeiten der Betreuung von Kindern mit Behinderungen
  • verfügt über Kenntnisse von Tageseltern, die interkulturelle Kompetenz haben
  • informiert über Treffen zum Austausch zwischen Tageseltern
  • kooperiert mit dem "Sozialdienst katholischer Frauen" als Tagespflegeverein
  • strebt eine Kooperation mit der Großtagespflege an

Vereinbarkeit von Beruf und Familie

Unser Familienzentrum

  • ermittelt den zeitlichen Betreuungsbedarf bei der Anmeldung des Kindes
  • führt jährliche Abfragen zur bedarfsgerechten Betreuungszeit durch
  • berät über Betreuungsmöglichkeiten außerhalb der Öffungszeiten und organisiert eine Vermittlung
  • organisiert ein Mittagessen für Kinder der Einrichtung
  • organisiert eine Betreuung für unter Dreijährige
  • verfügt über ein Pool von Babysittern
  • orgnisiert eine Notfallbetreuung für Geschwisterkinder
  • organisiert eine häusliche Betreuung im Bedarfsfall (Familie in Not)